Endlich Schnee!

Die erste Februar-Woche ist vorbei – und an ihrem Ende brachte sie doch tatsächlich Schnee! Das war dann auch tatsächlich das aufregendste und schönste Ereignis in den vergangenen sieben Tagen!

Die Arbeitswoche war voll und stellenweise auch ganz produktiv. So langsam, habe ich das Gefühl wieder in Schwung zu kommen – oder vielleicht kommt es mir auch nur im Unterschied zur letzten Woche so vor. Wieder vier Tage zuhause, einer im Büro. Für die nächste Woche sollte das auch so werden und der Büro-Tag sollte morgen, also am Montag, sein. Das entscheidet sich dann aber wohl erst am Montagmorgen mit Blick auf die Schnee- und Wetterlage endgültig.

Am Samstagabend zum zweiten Mal eine Videokonferenz mit der erweiterten Familie mütterlicherseits – bzw.  war es schon die dritte, wenn man die Ende Dezember zum Geburtstag meiner Tante mitzählt, bei der ein Drittel der Teilnehmer nicht zu sehen und ein anderes Drittel nicht zu verstehen war. Letzte Woche über Teams und gestern über Zoom klappte es gut (wir probieren uns jetzt durch ein paar verschiedene Plattformen) und war richtig schön. Diesen Teil der Familie haben wir über ein halbes Jahr nicht mehr gesehen, in 2020 weder Ostern noch Weihnachten noch den Urlaub am Ijsselmeer im Herbst miteinander verbringen können. Videokonferenzen sind nur ein schlechter Ersatz, aber sie sind immerhin etwas!

Meinen indisch angehauchten Kartoffel-Rosenkohl-Eintopf (mit Banane und Rosinen) habe ich dann mit dem Online-Live-Konzert der Bochumer Symphoniker verbracht. Viel Händel stand auf dem Programm, das mit „Londoner Feuerwerk“ betitelt war, außerdem ein wunderbares Konzert für Blockflöte und Streicher. Barock ist architektonisch gesehen so gar nicht, in musikalischer Hinsicht aber voll meine Epoche!

Und dann: Endlich Schnee! Schnee, der diese Bezeichnung auch tatsächlich verdient hat! Ich bin ein Winterkind, ich liebe den Winter, jedenfalls, wenn er in dieser Form daherkommt. Für das, was ich hier in Dortmund mitbekommen habe, kann auch nicht die Rede von Schneesturm oder -katastrophe sein – es ist nunmal Winter und da gehört Schnee (eigentlich) nunmal dazu. Gut, der Wind müsste nicht sein, der mir an einer Stelle bei meiner 6 Kilometer-Runde nach dem Frühstück schon sehr ordentlich von vorne entgegen gepfiffen hat. Aber ansonsten: herrliche Luft und überall ist es so schön weiß! Fast schade, dass ich weder Skier noch Schlitten noch Schnee-/Skihose habe.

Da ich in der komfortablen Situation bin, easy von zuhause aus arbeiten zu können, darf der Schnee meinethalben gern noch ein paar Tage bleiben. Ich habe Winterreifen drauf und grundsätzlich keine Bedenken, auch bei diesem Wetter zu fahren (wobei der Blick auf die Autobahn, den ich bei meinem Spaziergang heute erhaschen konnte, jetzt nicht unbedingt vertrauenerweckend war), aber wenn es nicht unbedingt sein muss, kann man die Straße bei diesen Bedingungen ja auch denjenigen überlassen, die sie nötiger brauchen.

Jedenfalls: Endlich Schnee! So hört eine Woche ganz wunderbar auf und fängt eine neue noch besser an!

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