Fünf Fragen am Fünften – April

Es geht weiter. Schon wieder ist der Fünfte (ein Viertel dieses eigentlich doch noch so neuen Jahres liegt jetzt schon wieder hinter uns) und das heißt, es ist schon wieder Zeit für fünf neue Fragen, die ich hier beantworte. Schande über mich, seit den letzten fünf Fragen ist nur ein Blogpost gekommen – ich hatte so große Pläne und Uni („Semesterferien“, darüber kann ich mittlerweile wirklich nur noch lachen) und Arbeit haben sie alle zunichte gemacht. Nun denn, starten wir den April doch mal mit dem Vorsatz, dass es diesen Monat wirklich besser werden muss mit dem Bloggen. Los geht’s also mit Fragen (von Nic)… und Antworten (von mir). (Und weil ich dieses Mal überhaupt keine passenden Fotos habe, gibt’s welche aus den letzten (Oster-)Tagen dazu.)

1) Mit welchen berühmten Persönlichkeiten würdest du gerne mal eine wilde Party feiern?

Gleich so eine schwere Frage zu Beginn… Ich könnte jetzt sagen, dass ich gar kein wirklicher Partytyp bin, aber auch da hat Nic vorgesorgt:

{Kein Partytyp zu sein und nicht zu feiern, gilt übrigens nicht als Antwort… dann eben ein gemütliches 5 Gänge-Menü oder ein Sit-In mit deep-shit Gesprächen 😉 }

Die Ausrede habe ich also schon einmal nicht. Wenn ich die Wahl habe, nehme ich aber tatsächlich eher das „Sit-In“ – Partys sind mal ganz nett, muss ich aber nicht ständig haben und wenn ich berühmte Persönlichkeiten um mich haben kann, dann doch lieber in einer Atmosphäre, in der ich mich auch wirklich mit ihnen unterhalten und sie kennenlernen kann.

Wer stünde denn da so zur Auswahl? Wirklich gar nicht so leicht. Ich glaube, ein netter Afternoon Tea mit der Queen wäre wahnsinnig interessant. Was die Frau alles schon erlebt hat und überhaupt, was sie für ein Leben führt. Man könnte schnell sagen, alles Luxus und Glitzer und super, aber 66 Jahre im Rampenlicht als Oberhaupt und Repräsentant eines Staates (bzw. über 50 Ländern), nebenbei Familie, Kinder großziehen – das macht man nicht mal eben so mit links. Ich hätte gerne etwas von der Disziplin dieser Frau und vielleicht hätte sie den ein oder anderen Tipp, auf jeden Fall aber bestimmt viel zu erzählen.

Die Beatles würde ich wahnsinnig gerne kennenlernen – bzw. hätte kennengelernt, denn bei zwei von vier ist das ja leider sowieso nicht mehr möglich. Die beiden Sirs, Paul McCartney und Ringo Starr, dürften aber sehr gerne dazu kommen. Benedict Cumberbatch würde sich in der Runde auch noch ganz gut machen, finde ich – und vielleicht Barack Obama? Nicht, weil ich so unbedingt politik-interessiert wäre, aber weil ich glaube, dass man mit ihm ganz locker über alles Mögliche (und auch Politik) sprechen könnte.

Ich könnte noch einige mehr nennen, aber dazu müsste ich vor allem viele Tote wieder zum Leben erwecken und da es hier außerdem noch vier weitere Fragen gibt, kürze ich an dieser Stelle mal ab.

2) Singst du laut im Auto, wenn du allein unterwegs bist?

Als ich die Frage zum ersten Mal gelesen habe, musste ich leise in mich rein kichern. Die tauchte in diesem und im letzten Jahr in schöner Regelmäßigkeit bei allen (fünfundzwanzigsten) Geburtstagen auf und keine andere kann ich so schnell mit einem eindeutigen JA! beantworten.

Ich singe eigentlich immer – oder zumindest immer dann und dort, wo es möglich ist – im Auto, unter der Dusche, beim Kochen, beim Putzen (wenn ich nicht meistens so aus der Puste wäre, wohl auch beim Sport) – ob zu Musik oder weil ich irgendein ein Lied im Kopf habe – im Chor, in der Band und alleine in meinem Zimmer. Immer. Wenn ich nicht singen könnte, würde mir wirklich etwas fehlen.

3) Gibt es Sprüche oder Redewendungen, die ihr regelmäßig benutzt? Wenn ja, welche?

Auch gar nicht so leicht. Auf Anhieb fällt mir da jetzt nicht wirklich etwas ein, was entweder heißt, dass ich selten Redewendungen benutze oder es so unreflektiert tue, dass mir jetzt keine in den Sinn kommen. Eine gibt es, die denke ich mir zumindest häufig, jedenfalls spätestens, seit ich in Münster wohne und tagein, tagaus mit dem Rad fahre: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Und wenn ich dann im Regen auf meinem Rad sitze, stelle ich meistens fest, dass meine Kleidung noch nicht so gut ist, wie sie sein könnte.

4) Glaubst du, dass es Menschen mit einer grundsätzlich positiven oder auch grundsätzlich negativen Aura gibt?

Ich mag das Wort Aura ja irgendwie nicht so – ich glaube, ich bin zu rational für diese Dinge. Ausstrahlung? Oder Einstellung? Egal, welches dieser Worte man wählt, ich glaube eigentlich nicht, dass irgendjemand negativ, schlecht, auf die Welt kommt – Kinder sind in ihrem Wesen grundsätzlich immer eher positiv. Gut, es gibt Pessimisten und Optimisten, aber das ist hier wohl nicht gemeint. Und wenn jemand später im Leben eher eine negative Einstellung (oder Ausstrahlung) hat, dann kommt das wohl eher durch Dinge, die er schon erlebt hat oder die ihm passiert sind – aber quasi angeboren ist das nicht.

5) Was machst du meistens um drei Uhr nachmittags?
Die Antwort wird jetzt eher langweilig: Meistens sitze ich am Schreibtisch. Entweder im Büro, dann freue ich mich auf den nahenden Feierabend. Oder zuhause, nach dem Mittagessen, mit einer Tasse Kaffee (und dem Vorsatz, jetzt aber endlich richtig durchzustarten und die to do-Liste in Angriff zu nehmen). Am Wochenende sieht das manchmal anders aus, hoffentlich demnächst wieder öfter – und vor allem fühlt sich 15 Uhr da meistens noch gar nicht wie Nachmittag an (obwohl ich kaum später aufstehe als unter der Woche). Irgendwie fühlt es sich an Wochenenden oft so an, als hätte man viel mehr Zeit (am Sonntagabend stellt man dann fest, dass es nicht so war).

Wie andere Blogger diese fünf Fragen beantwortet haben, wird übrigens bei Nic auf dem Blog gesammelt.

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