12 von 12 – April

Ein Donnerstag, der ein bisschen anders als üblich verlief und ein wenig kunterbunt-durcheinander war. Trotzdem (oder deswegen) habe ich heute das Gefühl viel geschafft zu haben und tatsächlich sind auch (fast) alle Punkte auf der to do-Liste schon durchgestrichen. Das ist doch immer wieder ein schöner Anblick. Meinen Tag gibt es hier jetzt in 12 Bildern zu sehen, denn schließlich war heute nicht irgendein Donnerstag, sondern der 12. April.


1) Der Wecker klingelt um 6 Uhr. Der Blick aus dem Fenster ist heute leider deutlich weniger erbaulich als in den letzten Tagen – grau, grau, grau.


2) Ich bin wirklich niemand, der morgens aus dem Bett springt und sofort wach ist. Deswegen trinke ich erst einmal einen Becher heißen Wasser und wische schon einmal den Kühlschrank aus, was wieder einmal an der Reihe ist, bevor ich mich auf meine Laufrunde begebe.

3) Anschließend behalte ich die Sportsachen erst einmal an, denn es steht Putzen auf dem Plan – wozu soll ich da vorher duschen? Staubwischen, saugen, Bad putzen – eigentlich ist das mein Freitagsprogramm. Aber morgen habe ich einen Tag Urlaub und fahre schon am Vormittag nach Ibbenbüren, deswegen wird das heute vorgezogen.

4) Zwischendurch, als der Hunger dann doch zu groß wird, gibt es natürlich auch noch Frühstück.

5) Nein, ich verreise nicht – aber meine Mutter kann meinen kleinen Koffer gut für ihr Wochenende in Mainz gebrauchen. Mein Vater kommt deswegen in seiner Mittagspause kurz vorbei und holt ihn ab.

6) Als die Wohnung sauber und der Koffer abgeholt ist, springe ich schnell unter die Dusche, stelle eine Maschine Wäsche an, trinke einen ersten Kaffee und mache dabei die Essensplanung für nächste Woche und schreibe den Einkaufszettel für morgen. Dann gibt es Mittagessen: Gnocchi mit Zucchini-Paprika-Gemüse, Reste von Dienstag. Lecker.

7) Ich habe nichts anzuziehen. Oder so. Ich suche Klamotten raus für’s Wochenende – ich brauche was für die Gartenarbeit und was für’s Singen in der Kirche. Und allerhand anderer Kram muss auch noch mitgenommen werden – ich lege erst einmal alles auf’s Bett und kann mir dann später immer noch überlegen, wie ich die Sachen „verpacke“ – meinen Koffer habe ich ja gerade hergegeben.

8) A propos Singen: Ich gehe noch einmal schnell die Lieder und Texte durch –  ich habe erst diese Woche wieder gemerkt, dass meine „Vom Blatt sing-Fähigkeiten“ irgendwie deutlich nachgelassen haben und bei nur einer Probe kann es nicht schaden, sich die Lieder noch einmal zwischendurch anzuschauen. Schließlich will ich ja nicht in den Gottesdiensten immer noch „reverse“ statt „reserve“ singen – da besteht schließlich ein kleiner, aber feiner Unterschied. Dann kommen auch die Noten auf den „einzupacken“-Stapel auf den Bett.

9) Kleine Foto-Session für einen der nächsten Posts hier, weil das Licht gerade ganz günstig ist.

10) Zum Kaffee muss dann doch mal der erste, kleinste der Osterhasen dran glauben. Ich finde aber, er hat schon vergleichsweise lange bei mir „ausgehalten“. Den Ohren folgte kurz darauf dann auch der ganze Rest.

11) Es ist schon nach fünf, als ich mich in die Stadt aufmache. Ich Kleinstadtkind finde das ja total genial, dass es sich hier in Münster auch um diese Uhrzeit noch lohnt, in die Stadt zu fahren, weil alle Geschäfte locker und mindestens bis 19 Uhr geöffnet haben. In der Bib hole ich ein Buch ab, das ich vorgemerkt hatte und das jetzt für mich bereit lag. Außerdem hüpfe ich schnell in den Bastelladen und zu dm und bin glücklicherweise wieder Zuhause, bevor es anfängt zu schütten.

12) Ich verräume schnell die Einkäufe, spüle das Geschirr vom Tag, bereite mein Müsli für morgen früh vor und mache mir einen Gemüse- und Obstteller. Den knabbere ich jetzt so nach und nach, während ich diesen Beitrag hier schreibe. Eventuell folgt dann gleich auch noch ein weiterer, an dem ich schon seit einigen Tagen immer mal wieder schreibe und für den ich vorhin die Fotos gemacht habe.

Dabei schaue ich parallel die Olivier Awards Zeremonie aus der letzten Woche, die es erfreulicherweise vollständig auf Facebook zu sehen gibt. Und dann liegen da ja noch Sachen auf meinem Bett, die eingepackt werden müssen. Da wird dann wohl der Abend genauso schnell rumgehen wie der Rest des Tages.

Zum Vergleich:
April 2015
April 2016
April 2017

Weitere “12 von 12″ von anderen Bloggern gibt es übrigens auch in diesem Jahr wieder bei “Draußen nur Kännchen”.

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