Fünf Fragen am Fünften – Juni

Im Mai habe ich mal ausgesetzt – es war einfach zu viel los und die Fragen zwar sehr interessant, aber nicht ganz so einach zu beantworten. Und um lange darüber nachzudenken, fehlte mir die Zeit. Jetzt im Juni bin ich aber sehr gerne wieder dabei, bei Nics Reihe „Fünf Fragen am Fünften“.1) Wenn du emigrieren müsstest, in welches Land würdest du auswandern und warum?

England. Oder Großbritannien, um ganz genau und korrekt zu sein. Das ist einfach ganz genau mein Land. Meine Eltern haben nach ihrem Studium einige Jahre dort gewohnt (ich bin dort geboren) und ich habe – auch nachdem ich die Gedanken an und den Traum vom Sprachenstudium ad acta gelegt habe – mir immer überlegt oder ausgemalt, nach dem Studium dort einen Job zu finden und dort zu leben. Jetzt wäre dann der Zeitpunkt, an dem ich das langsam in Angriff nehmen müsste, wenn ich es wirklich wollte. Aber nicht nur wegen des Brexits sieht es danach aktuell nicht aus. Aber mal schauen – vielleicht irgendwann später…

2) Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus und fällt es dir schwer, ihn einfach auszuschalten und nicht zu Ende zu gucken, wenn du ihn dann doch nicht so gut findest?

Ich schaue tatsächlich nur sehr selten und sehr wenige Filme. Ab und an mal einen im Fernsehen, dann meistens, weil ich im Vorfeld Gutes darüber gehört habe (und das stimmt dann meistens auch). Ansonsten schaue ich fast nur Serien, mal mehr mal weniger. Ich verfolge immer mit halbem Auge, was es gerade an britischen Serien aktuelles gibt und was mich davon wohl interessieren könnte, und meistens sind es Treffer. Ich kann mich gerade nur an eine Serie erinnern, die ich begonnen, aber nicht zu Ende geschaut habe, und das war „Bletchley Circle“. Ich weiß nicht warum, aber es hat mich einfach nicht ausreichend in seinen Bann gezogen. Ansonsten scheint aber „Was man anfängt, bringt man auch zu Ende“ sehr tief in mir drin zu stecken. Es gibt nämlich auch ganz genau nur ein Buch, das ich nie zu Ende gelesen habe, und das war „Tauben im Gras“, als schon lange feststand, dass ich Deutsch nicht im Abi haben werde.

3) Wann hast du das letzte Mal zusammen mit anderen gesungen?

Ganz einfach. Das war am letzten Mittwoch bei der Chorprobe. Und das letzte Mal öffentlich war im April zuhause in der Gemeinde bei den Konfirmationen.


Foto: E. Schlieker

4) Was ist dir im Bezug aufs andere Geschlecht ein komplettes Rätsel?

Da fällt mir jetzt spontan nix zu ein. Vielleicht liegt das daran, dass ich mit drei Personen des anderen Geschlechts aufgewachsen bin bzw. es bei uns zuhause früher einen 4:2-Männer-Überhang gab. Es gibt viele Dinge, die sind mir an meinen Brüdern ein Rätsel, aber die führe ich nicht unbedingt auf ihr Geschlecht zurück. Und genauso gibt es viele Dinge, die andere Frauen tun, die mir völlig fremd sind. Manchmal denke ich, diese ganze Geschlechter-Sache wird einfach viel zu hoch gehängt. Soll doch jeder so sein und das tun, was er oder sie mag – egal, ob Mann oder Frau.

5) Was liegt auf deinem Nachttisch herum?

Ich habe gar keinen Nachttisch. Seit ich zuhause ausgezogen bin, habe ich keinen Nachttisch mehr: In Trier hatte ich ein Regal neben meinem Bett stehen, dessen eines Fach auf genau der richtigen Höhe war, um darin Sachen abzulegen. Jetzt ist mein Nachttisch die Fensterbank. Aktuell befindet sich darauf bzw. daran eine Lampe, mein Wecker und das Heuschnupfen-Nasenspray. Da ich kaum noch im Bett lese, liegt das aktuelle Buch in der Regel auf einem Tisch im Zimmer und nicht direkt am Bett.

Das war’s schon – das ging dieses Mal richtig schnell und ich finde, ich habe mich bei der Länge meiner Antworten dieses Mal auch wirklich zurückgehalten.

Mal schauen, wie andere Blogger diese fünf Fragen beantwortet haben – das wird bei Nic auf dem Blog gesammelt.

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