Woche 1

Die erste Woche der Fastenzeit ist nun schon um. Neben dem Vorsatz, jeden Tag meinen Blog zu befüllen, verzichte ich wie üblich auch in diesem Jahr auf Süßes (und auch Salziges, eine Chipstüte ist im Normalfall vor mir nämlich genauso wenig sicher wie eine Tafel Schokolade). Normalerweise ist ja gerade der Anfang die schwierigste Zeit mit den meisten Gelüsten, bisher klappt es aber erstaunlich gut bzw. fällt es mir überraschend leicht.

Nicht bequem

Heute musste ich um 9 Uhr zu einem Termin in einer Kirche, in der ich noch nicht gewesen war. Ich kannte also den Weg nicht und weil ich gut darin bin, mich auf unbekannten Strecken (und unter Zeitdruck) zu verfahren und die Kirche nicht direkt um die Ecke ist, war mein erster Impuls mit der Bahn zu fahren. Und dann fiel mir auf: Ich werde bequem.

Essensplan März

Im Februar habe ich an dieser Stelle meinen Essensplan für den Monat vorgestellt. Mittlerweile plane ich mein Essen für mehrere Wochen im Voraus und finde das super praktisch: Bei mir gibt es dadurch mehr Abwechslung im Speiseplan, weil ich nicht hektisch am Abend überlegen muss, was es zu Essen geben soll und dann doch meistens ähnliche Dinge koche, sondern in Ruhe Rezepte und Kochbücher studieren kann. Außerdem kann ich deutlich gezielter einkaufen, einen Großeinkauf pro Woche machen und die Verwendung bestimmter Zutaten, die sich nur in festgelegten Größen oder Abpackungen kaufen lassen, besser planen.

Vorratshaltung und Hamster

Die Tatsache, dass der Parkplatz vom LIDL ungewöhnlich voll war für neun Uhr am Samstagmorgen, hätte ein erstes Indiz sein können, dass die Geschichten, die man so hört und liest, tatsächlich wahr sind. Auch im Laden war es voll, die ersten Reihen – mit Gemüse, Obst, Keksen und Schokolade, waren aber noch mit reichlich Auswahl gut gefüllt. Erste Lücken taten sich auf im Kühlregal bei Käse und Milch, aber da wird Samstagmorgens sowieso immer neu und nach-gepackt.

Zwei Filme

Eine Woche, zwei Kino-Besuche. Nachdem ich seit über einem Jahr nicht mehr im Kino war, musste ich diese Chance jetzt einfach nutzen, wenn schonmal zwei Filme, die ich gerne sehen wollte, in der Originalversion gezeigt werden. „Little Women“ und „1917“ – zwei Filme, über die viel Positives zu hören war, beide nominiert für den Oscar als bester Film, beide wohl zumindest teilweise und lose inspiriert von wahren Begebenheiten. Da enden dann auch alle Gemeinsamkeiten.

Fastenzeit: 200 Wörter

Fastenzeit. Passionszeit. Wie auch immer man es nennen möchte – es ist eine irgendwie besondere Zeit, diese sieben Wochen vor Ostern. Jedes Jahr aufs Neue habe ich das Bedürfnis, diese Zeit besonders zu gestalten. Zu fasten. Süßes, Fleisch, Alkohol oder auch Social Media sind beliebte Fastenobjekte, aber das alles reizt mich dieses Jahr nicht.