Hier gibt es nichts zu sehen

Funkstille. Hier, bei Facebook, bei Instagram und Co (auf Twitter lasse ich mich noch gelegentlich zu kleinen Entrüstungen hinreißen)… Es gibt einfach nichts zu sehen, nichts zu zeigen, nichts zu berichten. Ich bin entweder bei der Arbeit (seit kurzem mit zwei Selbsttests pro Woche) oder zuhause. Ich gehe einmal die Woche in den Supermarkt und an ganz besonderen Tagen auch noch in die Drogerie oder auf den Markt. Ich esse, backe, putze, lese, zoome, singe, schlafe – nichts davon ist so spannend, dass es einen Blog-Beitrag oder einen Instagram-Post wert wäre.

Unser Jetzt und die Zukunft

Wie verändert sich unsere Welt? Wie wird unsere Gesellschaft in fünf, in zehn Jahren aussehen? In dieser Woche habe ich „Years And Years“ gesehen, eine BBC-Serie, die das Leben einer englischen Familie begleitet. Ausgehend von einem Abend in 2019 bis 2034: Trumps Wiederwahl, ein Nuklear-Angriff, der Vormarsch künstlicher Intelligenz in allen Lebensbereichen, Finanzkrisen, politische und gesellschaftliche Umstürze – eine Dystopie vom Feinsten.

Nach dem Urlaub

Die Woche nach dem Urlaub begann am Montag mit einem Mailpostfach, das mich nicht einlassen wollte: Das Passwort war abgelaufen, es gab aber keine Möglichkeit ein neues anzulegen oder anzufordern (die übliche Nachricht im Vorhinein mit einer 28-Tage-Frist zum Anlegen eines neuen Passwortes hatte ich merkwürdigerweise auch gar nicht erhalten.) Ich musste also bis mittags warten, um das Ausmaß der in der Urlaubswoche aufgelaufenen Mails zu sichten. Aus 96 ungelesenen Mails machte ich dann bis zum Feierabend 20 – aber an dem Tag auch nicht mehr viel anderes.

Alles so schön weiß hier

Schnee, Schnee und noch mehr Schnee – das ist im Grunde schon alles, was es zur vergangenen Woche zu sagen gibt. Ich war im siebten Winterhimmel und jeden Tag draußen unterwegs – ich fürchte, zeitweise mit einem dämlich wirkenden Grinsen im Gesicht, weil mich diese Winterlandschaft einfach so wunderbar zufrieden und glücklich macht.

Aus dem Takt

Ich bin ein eigentlich ganz gut strukturierter Mensch. Ich schreibe unzählige Listen und Pläne, alles ist durchgeplant und durchgetaktet. Und eigentlich bin ich überzeugt, dass ich das brauche und dass mir meine Planungen und Listen Freiheit ermöglichen – Freiheit, dann eben an vieles nicht mehr denken zu müssen, weil es geplant und aufgeschrieben ist.

Auf’m Friedhof

Auf mehrfache Empfehlung verschiedener Personen und des Buches „Glücksorte in Dortmund“ und kürzlich inspiriert von AndersAmen und Frau Nessy(Vanessa Giese) habe ich am Samstag den Dortmunder Hauptfriedhof besucht. Überhaupt war es jetzt auch einmal Zeit, den Osten (oder zumindest einen Teil davon) der Stadt ein wenig näher zu erkunden – denn da hatte mich bis jetzt noch gar nichts hinverschlagen.