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Wer streamt, der bleibt…

Oder: Der Platz in der ersten Reihe im eigenen Wohnzimmer. Seit dem Beginn des Lockdowns, der keiner ist, hat die Welt das Internet entdeckt. So scheint es jedenfalls. Jeder, der etwas zu verkünden, anzubieten oder vorzuführen hat, tut das nun im Netz. Vom Schulunterricht über Gottesdienste bis hin zu Theateraufführungen, alles ist jetzt online. Dabei lassen sich einige wirkliche Schätze finden und einiges von dem, was mir gefällt oder was ich nutze, möchte ich hier teilen.

Essensplan Mai

Seit einiger Zeit mache ich nicht mehr nur Wochen-, sondern sogar Monatsessenspläne und seit Anfang des Jahres stelle ich diese monatlich an dieser Stelle vor. Im April gab es keinen – was aber nicht daran lag, dass ich im April nicht gegessen hätte. Der Monat war nur so unglaublich unplanbar und tatsächlich habe ich den Plan maximal zur Hälfte eingehalten.

Sieben Wochen ohne – mal anders

Eigentlich hätte ich an diesem Wochenende in dieser, unserer wunderschönen Kirche gestanden und gesungen. Für die Konfirmanden, ihre Eltern und die wenigen weiteren Gottesdienstbesucher. Stattdessen gehen wir an diesem heutigen Sonntag in die siebte Woche ohne Gottesdienste. Sieben Wochen ohne… Gottesdienste. Konzerte. Büroarbeit. Und so vieles mehr.

12 von 12 – April

Mit einem Tag Verspätung, aber immerhin war ja Ostern, möchte ich heute noch meine 12 Bilder vom gestrigen 12. April hier teilen. 12 von 12 am Ostersonntag hatte zumindest ich bisher auch noch nicht. Und wenn es auch ein ganz anderer Ostersonntag war als geplant – eigentlich hatten wir an diesem Wochenende in Paris sein wollen – und als gewohnt – üblicherweise feiern wir mit den Geschwistern meiner Mutter und der Oma – war es auch „nur“ zu sechst ein wunderbarer Tag.

Samstag? Samstag.

Letzte Woche hat schon eine Dusche am Morgen gereicht, um mich zu verwirren. Das kommt nämlich normalerweise höchstens am Wochenende mal vor. Welcher Tag ist heute noch gleich?  Nachdem ich letzte Woche am Freitag (statt wie üblich samstags) nach Hause gefahren und von dort erst am Mittwoch wieder zurückgekommen bin, bin ich nun vollends durcheinander.

Hallo aus dem Home Office

Wie gefühlt die Hälfte der deutschen Bevölkerung (mir ist klar, dass es vermutlich ein verschwindend geringer Bruchteil der Arbeitnehmer ist, der überhaupt die Möglichkeit zum Home Office hat) arbeite ich seit mittlerweile zwei Wochen von zuhause aus. Was sich für mich früher schon irgendwie verlockend anhörte, hat definitiv Vorteile, genauso aber auch Nachteile.

12 von 12 – März

Hui… Heute Morgen dachte ich noch, heute wird ein ganz gewöhnlicher, vielleicht nicht gerade langweiliger, aber doch wenig aufregender Tag. Hab ich mich wohl geirrt. Und wer – oder was ist Schuld? Genau. Ein Virus. Aber von vorne – ich zeige heute, am 12. März, wieder 12 Bilder von meinem Tag. Wobei – eigentlich sind’s nur 11, zu mehr hat es nicht gereicht.