Das war 2019

Das neue Jahr (und Jahrzehnt) ist schon sieben Tage alt. Seit Weihnachten spukt mir ein Jahresrückblick im Kopf herum, nicht so drängend, als dass ich mich zwischen den Jahren hätte an den Computer setzen wollen, aber irgendwie habe ich das Gefühl, mit 2019 nicht richtig abgeschlossen zu haben, ehe ich nicht an dieser Stelle noch einige zusammenfassende Worte festgehalten habe.

Eine neue Erde

Ewigkeitssonntag. Totensonntag. Der letzte Sonntag im Kirchenjahr. Während überall schon Weihnachtsstimmung ausbricht, die Regale mit den Lebkuchen und anderen weihnachtlichen Leckereien schon halbwegs leer gekauft sind, Ankündigungen zu Adventsfeiern eintrudeln und die Weihnachtsmärkte bereits geöffnet sind, schiebe ich all das noch von mir. Wie jedes Jahr. Wie ich es von meiner Familie übernommen habe, beginnt für mich die Advents- und Weihnachtszeit erst nach dem heutigen Sonntag.

Geschenkte Zeit

Ich war im Urlaub. Nein, keine drei Monate lang und das war nicht der Grund, warum es hier so lange so still war (ist?). Aber ich hatte Sommerurlaub, (knappe) zwei Wochen, im Zelt, wie ich es mir gewünscht und vorgenommen hatte – sobald ich hier wieder zu mehr Speicherplatz gekommen bin, werde ich auch Fotos zeigen – und zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass mich diese Auszeit irgendwie auch in den Wochen danach noch trägt.