Konzertbesuch und die Probleme der anderen

Die dritte Woche des neuen Jahres geht zu Ende und irgendwie laufen die Tage immer mehr ineinander über. Gleichzeitig scheint die Zeit total schnell zu vergehen, was mir einerseits unlogisch erscheint, andererseits aber doch auch sehr angenehm ist, zumal es gerade in dieser Situation, in der wir uns gerade befinden, sich auch ganz anders anfühlen könnte.

Aus dem Takt

Ich bin ein eigentlich ganz gut strukturierter Mensch. Ich schreibe unzählige Listen und Pläne, alles ist durchgeplant und durchgetaktet. Und eigentlich bin ich überzeugt, dass ich das brauche und dass mir meine Planungen und Listen Freiheit ermöglichen – Freiheit, dann eben an vieles nicht mehr denken zu müssen, weil es geplant und aufgeschrieben ist.

Schwarz-weiß.

Ich habe schon im März an dieser Stelle zu Twitter geschrieben. Und wahrscheinlich wird sich dieser Beitrag gar nicht großartig davon unterscheiden. Twitter ist für mich aktuell ein bisschen wie ein Autounfall: Ich muss hinsehen, ich kann nicht ohne, aber bin dann doch nicht zufrieden. Sondern mache es ungläubig, aufgeregt, genervt oder entmutigt wieder zu.

Sieben Wochen ohne – mal anders

Eigentlich hätte ich an diesem Wochenende in dieser, unserer wunderschönen Kirche gestanden und gesungen. Für die Konfirmanden, ihre Eltern und die wenigen weiteren Gottesdienstbesucher. Stattdessen gehen wir an diesem heutigen Sonntag in die siebte Woche ohne Gottesdienste. Sieben Wochen ohne… Gottesdienste. Konzerte. Büroarbeit. Und so vieles mehr.

Das war 2019

Das neue Jahr (und Jahrzehnt) ist schon sieben Tage alt. Seit Weihnachten spukt mir ein Jahresrückblick im Kopf herum, nicht so drängend, als dass ich mich zwischen den Jahren hätte an den Computer setzen wollen, aber irgendwie habe ich das Gefühl, mit 2019 nicht richtig abgeschlossen zu haben, ehe ich nicht an dieser Stelle noch einige zusammenfassende Worte festgehalten habe.