Woche 1

Die erste Woche der Fastenzeit ist nun schon um. Neben dem Vorsatz, jeden Tag meinen Blog zu befüllen, verzichte ich wie üblich auch in diesem Jahr auf Süßes (und auch Salziges, eine Chipstüte ist im Normalfall vor mir nämlich genauso wenig sicher wie eine Tafel Schokolade). Normalerweise ist ja gerade der Anfang die schwierigste Zeit mit den meisten Gelüsten, bisher klappt es aber erstaunlich gut bzw. fällt es mir überraschend leicht.

Das war 2019

Das neue Jahr (und Jahrzehnt) ist schon sieben Tage alt. Seit Weihnachten spukt mir ein Jahresrückblick im Kopf herum, nicht so drängend, als dass ich mich zwischen den Jahren hätte an den Computer setzen wollen, aber irgendwie habe ich das Gefühl, mit 2019 nicht richtig abgeschlossen zu haben, ehe ich nicht an dieser Stelle noch einige zusammenfassende Worte festgehalten habe.

So ein Wochenende

Einfach drauflos schreiben, aus meinem – zugegebener Maßen nicht wahnsinnig spannenden – Leben berichten, ein bisschen tagebuchbloggen – das fehlt mir. Ich habe zwar auch eine (immer länger werdende) Liste von Themen, die ich abarbeiten möchte, aber in diese Beiträge muss und möchte ich dann auch etwas mehr Zeit, Recherche und Gehirnschmalz stecken, und die Muße dazu habe ich leider nicht so oft, wie ich es mir eigentlich wünschen würde. Warum, das zeigt (vielleicht) exemplarisch dieses Wochenende.

Abschied…

Ja, dieser Beitrag ist so ungefähr vier Monate zu spät. Erst habe ich es nicht geschafft, dann dachte ich, ihn jetzt noch zu schreiben, wäre irgendwie auch albern. Aber ich merke, dass er doch geschrieben werden will – auch wenn ich gar nicht viele Worte dazu verlieren werde. Aber schließlich liegen die Fotos quasi fertig „in der Schublade“ und irgendwie muss es raus. Denn: Noch nie ist es mir so schwer gefallen eine Stadt zu verlassen (sieht man mal von dem Auszug zuhause ab) wie im Herbst Münster.

Einfach machen.

„Einfach machen“, das war so ein bisschen ein geflügeltes Wort, als ich zur Schule ging. Der häufige Ausspruch eines, von mir durchaus geschätzten, Lehrers, der nun bald die Schule verlassen wird. „Einfach machen jetzt“, das war häufig leichter (von ihm) gesagt, als (von uns) getan, wenn man vor irgendeiner komplizierten Matrix oder Ebenengleichung saß und nicht weiter wusste, oder bei den Konzertproben nicht mitbekommen hatte, in welchem Takt denn nun eigentlich eingesetzt werden sollte. Aber grundsätzlich, eigentlich, ist das mit dem „einfach machen“ gar nicht so doof.